Lektion 1- Spannung


Dies ist die erste Aufgabe der ersten Lektion - daher eine kleine Vorbemerkung: Es ist sinnvoll, wenn du dir ein kleines Notizheft zulegst, in dem du im Laufe des Tages aufschreiben kannst, was die auffällt und einfält.

Gut zu schreiben hat viel mit einer guten Wahrnehmung zu tun und diese immer wieder zu schulen ist ganz wichtig. Wenn dir das zu lästig ist, dan kannst du natürlch auch abends oder am Wochenende oder wann immer dir danach ist aufschreiben, was dir noch in Erinnerung geblieben ist. Allerdings ist es meist so, dass viele winzige Details, die dir in der Situation selbst auffallen, später wieder vergessen werden.

Zur Einführung in das Thema Spannung bitte ich dich darauf zu achten, ob du kleine Trancen bei den Menschen beobachtest, denen du im Laufe des Tages begegnest. Und natürlich auch bei dir selbst: Das heißt achte einmal darauf, ob jemand sich ausklinkt, einfach da sitzt und mit starrem Blick einen Punkt fixiert, ob sich dabei seine Atmung oder seine Gesichtsfarbe ändert. Oder wie geht es dir? (Meist merkt man selbst es ja erst hinterher) Überlege dann, was passiert ist, das sich aus der Realität in deine Erinnerng oder deine Träumen katapultiert hat. Oft ist es ein einzelnes Wort, ein Bild oder eine Gegenstand.

Welche Dinge,die nichts mit deiner gewöhnlichen Arbeit zu tun haben, fesseln deine Aufmerksamkeit ungewöhnlich lange? Wo bleist du sozusagen hängen?

Gibt es Trigger Wörter für dich oder die Leute, mit denen du zu tun hast, durch die sie sich leicht ablenken lassen? Lieblingsthemen, auf die sie immer einsteigen und die sie immer wieder wach machen? Auch das sind Eingänge zu Trancen.

Spannend schreiben hat immer zwei Seiten: du kannst andere nur fesseln mit deinem schreiben, wenn du selbst gebannt bist. Deshalb ist es so wichtig auch für dich selbst darauf zu achten, was dich zum Aussteigen und Umsteigen in eine andere Realtiät bringt.